Die Zurückgebliebenen

Regie: Ofelia Popii
Nach „Die Trojanerinnen“ und „Hekabe“ von Euripides
Regieassistenz: Alexandru Malaicu und Andrei Gîlcescu
Licht: Dorin Părău

Besetzung: Andreea Ioana Stanciu, Crina Dumitrașcu, Emilia Ivan, Casian Ulici, Andreea Elena Gruber, Radu Costea / Mihai Mocanu, Ana Dinu, Adrian Marian Nicodin
„Wir können die Sinnlosigkeit des Krieges nur verstehen, indem wir Verluste spüren. Stolz, Machtgier, Habgier – was auch immer der Auslöser eines Krieges oder irgendeiner Form von Gewalt ist, all das wird klein und unbedeutend in dem Moment, in dem Leben verloren geht. Am Ende eines Krieges gibt es keine Sieger, es gibt nur Leid, denn die Welt selbst ist durch Gewalt erschüttert worden.

‚Die Zurückgebliebenen‘ sind die letzten Frauen – jene, die spät genug sterben, sodass ihnen der Tod als eine bessere Alternative zum Leben erscheint. Sie können die letzten trojanischen Frauen sein, die letzten Frauen aus einer bombardierten Region in Syrien, die letzten Frauen aus der Ukraine oder aus Israel, die letzten Frauen der Erde.

Das Thema Krieg ist ein äußerst schweres, besonders für so junge Studierende. Doch die gewalttätige Welt, in der wir leben, verlangt danach, verstanden zu werden – und nur indem wir verstehen, was geschieht, können wir etwas verändern. Es ist eine emotional sehr herausfordernde Aufführung für die Studentinnen und Studenten, doch sie haben die schwierigen Situationen des Textes mit Bravour gemeistert. Von ganzem Herzen: Bravo!“ – Ofelia Popii.
15.-21. Dezember, The New Era Global Campus Theater Showcase, Peking, China
16.–19. April 2024, Festival l'Université d'Artois, Arras, Frankreich
Dauer:
50min
Premiere Am:09-04-2023